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Endometriose und  starke Schmerzen: Warum Lea auf den Menstruationsschwamm umgestiegen ist
9. Mär 20267 Min. Lesezeit

Endometriose und starke Schmerzen: Warum Lea auf den Menstruationsschwamm umgestiegen ist

Starke Schmerzen. Drei Tage im Monat außer Gefecht. Und trotzdem lange das Gefühl, das sei normal.
Lea war 22, als sie die Diagnose Endometriose bekam. Heute sagt sie: Neben der Diagnose selbst hat auch eine Veränderung ihrer Periodenroutine viel für sie bewegt.

Lea hat uns geschrieben und von ihrer Endometriose erzählt. Und davon, wie sich der Menstruationsschwamm für sie anfühlt. Ihre Geschichte hat uns sehr berührt.

Wir fanden ihre Einblicke so wertvoll, dass wir sie gefragt haben, ob wir ihre Erfahrungen teilen dürfen. Denn vielleicht hilft dir dieser Bericht, wenn du selbst mit Endometriose lebst. Vielleicht macht er dir Mut, neue Wege auszuprobieren.

 


 


Fakten für Eilige

• Diagnose mit 22 nach Jahren starker Schmerzen

• Tampons und Tasse verstärkten Druckgefühl

• Weicher Schwamm ohne Vakuum fühlte sich angenehmer an

• Lea erlebte dadurch weniger Druck und Beschwerden

• Auswaschen wurde zur bewussten Körperroutine

• Körper besser verstehen verändert den Umgang mit Symptomen


 


 


Wie wurde die Endometriose diagnostiziert?

Viele Jahre hatte Lea starke Schmerzen während ihrer Periode. Trotzdem ging sie lange davon aus, dass das „eben dazugehört“. Erst mit 22 entschied sie sich, aktiv nach Antworten zu suchen.

„Ich stellte mich auf eigenen Wunsch in einem Endometriose-Zentrum vor“, erzählt sie. Nach einer entsprechenden Untersuchung erhielt sie 2022 die Diagnose.

Die Diagnose war kein Schock. Eher eine Erklärung.
Endlich hatte das, was sie jeden Monat erlebte, einen Namen.

Gerade bei Endometriose berichten viele Betroffene von ähnlichen Erfahrungen. Schmerzen werden normalisiert. Und oft dauert es Jahre bis zur Diagnose.

 


 

Wie fühlte sich ihre Menstruation vor der Endometriose Diagnose an?

Schon als junge Frau hatte Lea während ihrer Menstruation starke Schmerzen. „Ich war häufig drei oder mehr Tage pro Monat arbeitsunfähig“, erzählt sie. Die Schmerzen gehörten für sie einfach dazu und sie hielt sie für “normal”.

Rückblickend sagt sie, dass sie ihre Symptome lange nicht hinterfragt hat. Die Periode war etwas, das man eben aushält. Dazu kam ein Gefühl von Scham. Über Menstruation sprach man nicht offen.

Erst viel später wurde ihr klar: Starke, einschränkende Schmerzen sind kein Zustand, den man einfach akzeptieren muss.

 


 

Wann sind Periodenschmerzen nicht mehr normal?

Wenn Schmerzen dich, wie Lea damals,  regelmäßig im Alltag einschränken, Schmerzmittel kaum helfen oder du mehrere Tage arbeitsunfähig bist, solltest du deine Beschwerden ärztlich abklären lassen. Denn starke Schmerzen sind kein Zustand, den man einfach akzeptieren muss.

Auch folgende Symptome sind wichtig ernst zu nehmen:

  • sehr starke oder ungewöhnlich lange Blutungen

  • übel riechender Ausfluss

  • Schmerzen beim Stuhlgang oder beim Sex

  • starke Rückenschmerzen

  • Übelkeit oder Kreislaufprobleme

  • Schmerzen, die in Beine oder Rücken ausstrahlen

In solchen Fällen kann eine Endometriose oder eine andere körperliche Ursache vorliegen. Je früher du das abklären lässt, desto besser kannst du gezielt Unterstützung bekommen.


Tipp: Führe ein Zyklus-Tagebuch. Notiere dir, wann du welche Beschwerden hast, wie stark sie sind und wie du dich fühlst. Das hilft nicht nur dir selbst – sondern auch deiner Ärztin oder deinem Arzt.


 


 

Warum können Tampons und Menstruationstasse bei Endometriose schwierig sein?

Während ihrer Menstruation nutzte Lea zunächst ganz selbstverständlich Tampons. Sie waren diskret, einfach zu wechseln und im Alltag unkompliziert. „Ich empfand sie als in Ordnung und praktisch“, sagt sie.

Binden hingegen mochte sie nicht. Das Tragegefühl und der Geruch waren für sie unangenehm.

Später probierte sie eine Menstruationstasse aus. Doch hier merkte sie deutlich, dass sich etwas nicht stimmig anfühlte. „Ich verspürte stärkere Schmerzen und dieses Vakuum sowie ein starkes Fremdkörpergefühl.“

Gerade bei Endometriose kann zusätzlicher Druck im Beckenbereich als unangenehm empfunden werden. Für Lea war klar: Sie wollte eine Alternative, die weicher ist und keinen Unterdruck erzeugt.


Wie kam der Menstruationsschwamm ins Spiel?


Nach der Erfahrung mit der Menstruationstasse suchte Lea nach einer sanfteren Alternative. Denn die Menstruationstasse hatte bei Lea Druck ausgelöst. Dieses Gefühl wollte sie nicht mehr. Also begann sie, nach einer anderen Möglichkeit zu suchen.

Als sie auf Menstruationsschwämmchen stieß, war sie neugierig. „Das weiche Material hat mich direkt angesprochen“, erzählt sie. Der Gedanke, etwas Natürliches zu verwenden, fühlte sich für sie richtig an.

Auch der Nachhaltigkeitsaspekt spielte eine Rolle. Weniger Abfall. Bewusster Umgang mit dem eigenen Körper.

Es war keine große Entscheidung. Eher ein leises Gefühl von: Das könnte passen.


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Was fühlte sich beim ersten Ausprobieren des Schwamms neu an?

Lea erzählt, dass das Auswaschen am Anfang neu für sie war. „Es war zuerst etwas gewöhnungsbedürftig“, sagt sie. Mit der Zeit habe sie sich jedoch richtig gut daran gewöhnt.

Statt es als unangenehm zu empfinden, begann sie, ihre Menstruation bewusster wahrzunehmen. Menge, Farbe, Konsistenz. Dinge, die vorher eher nebenbei passiert sind.

Für sie war das ein Schritt hin zu einem natürlicheren Umgang mit ihrem Körper.

Vielleicht liegt genau darin ein wichtiger Punkt: Menstruationsblut ist nichts Ekliges. Es ist ein natürlicher Teil des Körpers. Wenn sich dieser Blick in der Gesellschaft verändert, kann auch der Umgang damit viel bewusster und natürlicher werden.

 


 

Inwiefern kann der Menstruationsschwamm bei Endometriose helfen?

Für Lea liegt der größte Unterschied im Tragegefühl. Der Schwamm übt keinen festen Druck aus und erzeugt keinen Unterdruck. Gerade das hatte sie bei der Menstruationstasse als belastend empfunden.

„Seit ich den Schwamm benutze, geht es mir nach der Menstruation schneller wieder besser“, erzählt sie. Sie beschreibt es nicht als Wunder. Sondern als spürbare Erleichterung im Alltag.

Wichtig ist ihr dabei: Der Schwamm behandelt keine Endometriose. Aber für sie fühlt sich diese Form der Begleitung während der Periode sanfter an und sie fühlt sich insgesamt besser.

Tipp: Viele Frauen empfinden Menstruationsschwämme als besonders sanft. Sie passen sich dem Körper an, ohne zu drücken oder auszutrocknen – ein Vorteil, wenn du dich während der Periode nicht gut fühlst oder Schmerzen hast.

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Wie fühlt sich der Menstruationsschwamm im Vergleich zu anderen Produkten an?


Für Lea fühlt sich der Schwamm natürlicher und unauffälliger an als Tampons oder Tasse. Im Vergleich zu früher beschreibt Lea das Tragegefühl als deutlich weicher. Kein starres Material. Kein Druck. Kein spürbares Vakuum.

„Es fühlt sich viel natürlicher an“, sagt sie. So sehr, dass sie ihre Menstruation im Alltag teilweise fast vergisst.

Gerade bei Endometriose, wenn der Körper ohnehin sensibel reagiert, kann dieses reduzierte Fremdkörpergefühl einen Unterschied machen.

 


 

Wie hat die Umstellung zum Menstruationsschwamm ihren Körper- und Zyklus beeinflusst?


Durch die Umstellung setzte sich Lea intensiver mit ihrem Zyklus auseinander. Sie lernte, ihren Körper bewusster wahrzunehmen.

Lea sagt, dass sich nicht alles nur durch den Schwamm verändert hat. Aber er war ein wichtiger Impuls.

Sie begann, genauer hinzuschauen. Wann kündigt sich ihre Periode an? Wie verändert sich ihr Körper im Zyklus? Welche Tage sind besonders sensibel?

Auch das Thema Vorbereitung spielte eine Rolle. Statt im Notfall Tampons zu kaufen, wusste sie: Meine Periode kommt bald. Ich nehme meine Schwämmchen mit. Dieses bewusste Mitdenken brachte sie näher an ihren eigenen Rhythmus.

„Es hat mir gezeigt, dass Schmerzen weniger werden können“, sagt sie. Und dass es sich lohnt, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen.

 


 

Was möchte sie anderen Frauen mit Endometriose mitgeben?


Lea rät Betroffenen, offen zu bleiben und Neues auszuprobieren. Der Menstruationsschwamm kann bei Druckempfindlichkeit oder sensiblen Schleimhäuten eine sanfte Alternative sein.

„Ich würde sagen: Probiert es aus“, sagt sie. Gerade wenn Tampons oder die Tasse sich unangenehm anfühlen, kann der Schwamm eine andere Erfahrung ermöglichen.

Und genau das ist für Lea der entscheidende Punkt: sich mit der eigenen Erkrankung auseinanderzusetzen.

Endometriose ist komplex. Niemand ist schuld daran. Und niemand „verursacht“ sie durch falsches Verhalten. Das betont sie ausdrücklich.

Was sie jedoch gelernt hat: Wenn man beginnt, den eigenen Körper besser zu verstehen, die eigenen Muster zu beobachten und ernst zu nehmen, verändert sich der Umgang mit den Symptomen.

Für sie bedeutete das nicht, auf ärztliche Begleitung zu verzichten. Sondern ergänzend hinzuschauen. Was tut mir gut? Was verstärkt Beschwerden? Was fühlt sich stimmig an?

Konventionelle Methoden können wichtig und notwendig sein. Gleichzeitig reicht es für manche Betroffene nicht aus, nur Symptome zu unterdrücken. Das eigene Körpergefühl ernst zu nehmen, kann ein zusätzlicher Schritt sein.

Für Lea war genau das der Wendepunkt: Nicht gegen ihren Körper zu arbeiten, sondern mit ihm und der Menstruationsschwamm hat ihr dabei geholfen. 





FAQs

Kann ein Menstruationsschwamm Endometriose heilen?

Nein. Ein Menstruationsschwamm ist kein medizinisches Therapieverfahren und ersetzt keine ärztliche Behandlung. Er kann jedoch für Betroffene eine angenehmere Alternative zu Tampons oder Tasse sein.

Ist der Menstruationsschwamm bei Endometriose sicher?

Grundsätzlich ja, wenn er korrekt angewendet und regelmäßig gereinigt wird. Wichtig ist, auf Hygiene zu achten und bei Unsicherheiten Rücksprache mit einer gynäkologischen Fachperson zu halten.

Kann der Schwamm Schmerzen reduzieren?

Er behandelt keine Endometriose. Einige Nutzerinnen berichten jedoch, dass das weichere Material und das fehlende Vakuum für sie weniger Druckgefühl verursachen.

Kann der Schwamm im Körper verloren gehen?

Nein. Die Scheide ist anatomisch begrenzt. Der Schwamm kann nicht in den Körper „verschwinden“. Mit einem Rückholbändchen oder zwei Fingern lässt er sich gut entfernen.

Für wen eignet sich der Menstruationsschwamm besonders?

Vor allem für Frauen, die starre Produkte oder Vakuum als unangenehm empfinden. Auch bei sensiblen Schleimhäuten oder Druckempfindlichkeit kann er eine Alternative sein.

Wie lange hält ein Menstruationsschwamm?

Bei guter Pflege begleitet dich ein Schwamm 4 bis 6 Monate. Danach kann er kompostiert oder im Biomüll entsorgt werden.

Wie finde ich das richtige Menstruationsprodukt bei Schmerzen?

Wähle ein Produkt, das weich, flexibel und angenehm zu tragen ist – besonders wenn dein Bauch empfindlich reagiert. Viele empfinden Menstruationsschwämme als angenehm, weil sie sich dem Körper anpassen und kaum spürbar sind.

 

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